Donnerstag, 25. März 2010

Organspenden sind rückläufig

Da ich in der nächsten Woche wieder einmal einen Geburtstag feiern darf. Den 12 nach der Herztransplantation, den ich unter normalen Umständen nie erlebt hätte, möchte ich das hier wieder einmal berichten.

Gestern war ich hier im Nachbarort bei den Landfrauen zu einem Vortrag zu diesem Thema und es wurde einmal wieder sehr deutlich gesagt, das viel zu wenige ihre Organe frei geben.

Der Herr von der DSO erwähnte auch noch, das es sehr viel wahrscheinlicher währe, das man selber in die Situation kommen würde, selber ein Organ zu gebrauchen, als das man als Spender in Frage kommen würde.

Was sehr wichtig ist, sprechen sie in ihren Familien über dieses Thema, damit sie, wenn sie in einem Ernstfall gefragt werden, ob sie die Organe ihrer Familienangehörigen frei geben, die Meinung von diesen, zu dem Thema wissen.

Wir selber sind schon in der Situation gewesen und die Antwort zu dem Ja ist uns nicht so schwer gefallen, weil wir wußten, das es im Sinne meiner Mutter war.

Man sollte sich immer vorstellen, das es auch die eigenen Kinder, der Ehepartner, oder auch noch die Eltern sein könnten, die mit so einer Spende ein besseres, oder sogar nur damit weiter leben können.

Es wird einem leider meistens erst wirklich bewußt, wenn man in so eine Situation kommt.

Bitte überlegen sie es und reden über dieses nicht so einfache Thema in der Familie und auch im Bekanntenkreis.

Weitere Informationen erhalten sie, bei den Links, die ich in meinen Blog gestellt habe.

Kommentare:

Froschkönigin hat gesagt…

Da geht es uns in Österreich wesentlich besser, wir haben die "Widerspruchsregelegung", wer nicht ausdrücklich gegen eine Organspende ist und sich eintragen lässt gilt als potentieller Organspender im Falle des Falles.
Luxemburg hat im übrigen auch diese Regelung, dort funktioniert es genau so gut wie bei uns.

coconblanc hat gesagt…

Du hast absolut recht mit deinen Ausführungen, jeder könnte in die Situation kommen. Toll, daß du ein Spenderherz bekommen konntest. Ich habe auch Bekannte, die eine Niere oder ein Herz bekommen haben. Was haben die vorher gelitten und können jetzt wieder sehr gut leben!

Letzte Woche ist ein guter Freund (60 J.) einer Bekannten gestorben. Er hatte einen Spenderausweis und als die Familie erfuhr, daß quasi alles gebraucht werden konnte, ist die Tochter zusammengebrochen. Im Bekanntenkreis geht jetzt rum: bloß keinen Spenderausweis. Das finde ich extrem traurig. Vermutlich hat der Mann seine Familie vorher nicht aufgeklärt.

Regelungen wie in Österreich finde ich da viel viel besser!

LG und alles alles Gute weiterhin!
Gabi

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